Ankerstillleben
Gut vertäut liegt das Fischerboot im Hafen. Der vierarmige Anker, samt Kette und Trosse, hängt sorgfältig an seinem Platz. Seine grobe, aufgeraute, rostige Oberfläche lässt auf zahlreiche „Dienstjahre“ schließen. Zusammen mit der beigen, aufgewickelten Trosse und der unbehandelten hölzernen Reling wirkt das Arrangement wie von Künstlerhand geschaffen. In der modernen, abstrakten Malerei soll das Unbewusste mitbestimmen, was auf die Leinwand kommt. Der Zufall wird gezielt mit eingeplant. Haben wir nicht alle irgendwann einmal eine vergleichbare Erfahrung gemacht? Ein unvorhergesehenes Ereignis, wie aus heiterem Himmel, führt zu einer Wendemarke. Wir wissen nicht, wie uns geschieht, aber es tut uns gut, ermutigt und bringt uns weiter. Vielleicht können uns solche Zufälle, wenn sie sich häufen, nachdenklich stimmen. Lässt sich eine Linie entdecken, die geheimnisvoll unser Leben durchwebt? Die Welt ist voller Wunder, doch wir haben aufgehört zu staunen. „Die Welt ist Gottes so voll. Aus allen Poren der Dinge quillt er gleichsam uns entgegen. Wir aber sind oft blind. Wir bleiben in den schönen und in den bösen Stunden hängen und erleben sie nicht durch bis an den Brunnenpunkt, an dem sie aus Gott herausströmen.“ (Alfred Delp SJ)
Reise und Kultur
Griechenland, Paralion Astros
| Blende | 13 |
|---|---|
| Belichtungszeit | 1/200 |
| Brennweite | 200.0 mm |
| Blitz | 1 |
| ISO | 500 |
| Kamerahersteller | NIKON CORPORATION |
| Kameramodell | NIKON D800 |
| Aufnahmezeit | – |



